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Mit VR-Brillen, Barcamp und Learning by Doing zur Digitalisierungsstrategie

Menschen, die auf dem Boden sitzen und Karten vor sich verteilt haben.

Wie eine Digitalisierungsstrategie für die offene Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit in Bremen kreativ und partizipativ erarbeitet wurde, zeigt das Projekt Digi4OJA. Das Projekt erhielt 2023 den Dieter Baacke Preis in der Kategorie Netzwerkprojekte. 

„Das Projekt zeigte uns auf, dass der Weg zur digitalen Jugendarbeit einige Hindernisse beinhaltet. Aber die engagierten Bremer Jugendarbeiter*innen lassen sich davon nicht abhalten“, sagt Sven Benkendorf. Er arbeitet als Bildungsreferent im ServiceBureau Jugendinformation Bremen. „Gemeinsam geht so eine Reise hin zu einer digitalen Jugendarbeit bekanntlich besser. Wir freuen uns, mit unseren Netzwerken im Kleinen, in Bremen, und im Großen, mit Kolleg*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Reisebegleiter*innen sein zu können.“

Seit 2001 zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) mit dem Dieter Baacke Preis herausragende medienpädagogische Arbeit aus. Der Preis würdigt medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit, welche jungen Menschen einen kreativen und kritischen Umgang mit Medien vermitteln.