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Initiativ- und Servivebüro Gutes Aufwachsen mit Medien

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Veröffentlicht: 08.09.2016

Pokémon GO

Pokémon GO
Zielgruppen
Ganze Familie, Grundschulkinder, Sekundarstufe-1-Schüler
Spracheinstellungen
Andere, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Türkisch
Betriebssystem
Android, iOS
Lauffähigkeit auf
Geräten
iPad (Apple), iPhone (Apple), Smartphone (Android)
Preis
Free-to-play-Version mit In-App-Käufen
Unterwegs in einer realen StraßenkartePokémon eingeblendet in das KamerabildPokéStops sind interessante reale Orte

Zusammenfassung

Ein Spiel, das auf gelungene Weise reale und fiktive Welt verbindet. Pokémon GO kann jüngere wie ältere Kinder begeistern. Die Nutzung ist aber auch mit erheblichen Risiken verbunden. Diese sollten Eltern mit ihren Kindern besprechen und jüngere Kinder beim Spielen begleiten.

Themen
Unterhaltungsspiel-App, Spaß & Unterhaltung, Sonstiges, spielen
Didaktischer
Schwerpunkt
Spaß & Unterhaltung
Pädagogische Aspekte

Obwohl in den Arenen gekämpft wird, liegt der Schwerpunkt des Spiels auf dem Sammeln der Pokémon und dem Aufsteigen der eigenen Spielfigur in höhere Level. Dies macht Spaß und motiviert, auch weite Strecken zu laufen, um neue Taschenmonster zu finden. Kinder im Grundschulalter sollten dabei nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen unterwegs sein.

Pädagogische Bewertung: OK
Gesprächsanlässe

Welche Orte sind ungeeignet, um dort nach Pokémon zu suchen? Warum kann das Laufen mit dem Handy in der Hand gefährlich sein? Auch Jugendliche und Erwachsene spielen Pokémon. Wie verhältst du dich diesen gegenüber? Bei älteren Kindern, die schon alleine spielen: Wie weit darfst du beim Spielen gehen, wo sind die Grenzen des Gebietes?

Kinder-, Jugend- und Datenschutz

Beim Suchen von Pokémon bewegt man sich und erkundet die Umgebung. Nicht ohne Grund warnt der Hersteller bei jedem Start des Spiels, "wachsam zu bleiben und immer die Umgebung im Auge zu behalten". Bei "Pokémon GO" laufen die Spieler, den Blick auf das virtuelle Geschehen im Smartphone gerichtet, durch die reale Welt – was nicht nur im Straßenverkehr gefährlich sein kann. Die PokéStops, die die Spieler aufsuchen, sind sehenswerte Orte aller Art. Der Hersteller hat diese von einem früheren Spiel übernommen. Dort wurden sie von den (vornehmlich erwachsenen) Spielern eingestellt. Dazu gehören auch gefährliche Orte wie z.B. Truppenübungsplätze und Verkehrsinseln oder Orte der Besinnung wie Kriegsdenkmäler und Friedhöfe, an denen es unangemessen ist, mit dem Smartphone in der Hand Pocketmonster zu jagen. Lockmodule, die allen Spielern in der Nähe angezeigt werden, sorgen nicht nur dafür, dass Pokémon angelockt werden. Die seltenen Items sind so beliebt, dass sich Spieler gerne zu einem aktiven Lockmodul auf den Weg machen. Trifft man im Spiel andere Spieler, führt das gemeinsame Spielerlebnis zu einem Vertrauensverhältnis zu möglicherweise gänzlich unbekannten Personen gleich welchen Alters.

"Pokémon GO" wird für seinen Umgang mit persönlichen Daten vielfach kritisiert. Die App greift beispielsweise auf das Adressbuch des Smartphones zu, fordert zur Anmeldung mit Realnamen auf und erfasst (spielbedingt) permanent den Standort des Spielers. In den Nutzungsbedingungen muss man dem Anbieter weitreichende Rechte zur Weitergabe der Daten an Drittfirmen und auch an Regierungen zugestehen. Stiftung Warentest zählt eine Vielzahl von gravierenden Mängeln in der Datenschutzerklärung und den Nutzungsbedingungen auf (https://www.test.de/Pokemon-Go-Kleine-Monster-im-Datenschutz-Check-5050040-0/).

Bewertung: sehr problematisch

Autor: i.A. des Deutschen Jugendinstituts e.V.: Jochen Wilke
Hrsg.: DJI - Deutsches Jugendinstitut
DJI - Deutsches Jugendinstitut


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