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Initiativ- und Servivebüro Gutes Aufwachsen mit Medien

Animation: Ladebalken
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Veröffentlicht am: 25.05.21

Wie Eltern und Erziehende Kinder und Jugendliche gut bei einem sicheren Aufwachsen mit Medien begleiten können

Digitale Medien sind für die meisten Kinder und Jugendlichen heute Teil der Sozialisation. Sie kommen oft schon im Kleinkindalter mit digitalen Endgeräten in Kontakt, egal ob aktiv oder indem sie die Eltern oder ältere Kinder im Umgang mit diesen beobachten.

Klar ist: Die Medienwelt übt eine große Faszination auf Kinder und Jugendliche aus, sie integrieren die Vielfalt der Anwendungen ganz selbstverständlich in ihren Alltag und die Grenze zwischen Analogem und Digitalen verschwimmt. Heranwachsende kommunizieren via Smartphone, spielen auf der Konsole oder dem Computer, liken, kommentieren und posten in sozialen Netzwerken und schauen sich YouTube-Videos an. All das bietet Chancen: Der eigenen Kreativität kann Ausdruck verliehen werden, Informationen und Wissen sind schnell abrufbar und Kommunikation ist auch über große Distanzen möglich.

Damit Eltern und Erziehende Heranwachsende gut bei einem sicheren Aufwachsen mit digitalen Medien begleiten können, ist es wichtig zu wissen, wie die (digitale) Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen aussieht, was sie beschäftigt und interessiert und in welchen digitalen Räumen sie sich aufhalten. Surfen Sie mit den Jüngsten also gerne gemeinsam durchs Netz, zocken Sie mal gemeinsam ein Lieblingsspiel der Kinder oder probieren Sie die bei Ihren Kindern beliebten Apps einmal selbst aus und tauschen Sie sich über Wünsche, Bedürfnisse und Erlebtes aus.

Zudem kann es hilfreich sein, gemeinsame Regeln und Absprachen zur Mediennutzung aufzustellen, wenn es darum geht, wie viel Zeit mit digitalen Medien verbracht wird. Dafür eignet sich ein Mediennutzungsvertrag, in dem Eltern gemeinsam mit ihren Kindern aushandeln und verbindlich festlegen, welche Medien und Inhalte Verwendung finden und wie lange diese genutzt werden dürfen. So lernen Heranwachsende Medienzeiten einzuteilen und Absprachen einzuhalten. Eine gute Orientierung bieten die „Medienbriefe für Eltern“ von SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht. Die Briefe geben Empfehlungen zu Nutzungszeiten für digitale Medien und richten sich an verschiedene Altersstufen im Alter von drei bis 13 Jahren.

Nicht zu vergessen ist auch die eigene Vorbildrolle von Eltern und Pädagog:innen: Kinder orientieren sich an ihnen, daher ist es auch wichtig, die Vorbildrolle ernst zu nehmen und das eigene Medienverhalten bewusst zu reflektieren.

Zu einer sicheren und souveränen Internetnutzung gehört es auch, über Persönlichkeitsrechte, Datensicherheit und andere mögliche Herausforderungen wie Cybermobbing, Cybergrooming, Hassrede, Fake News (engl.= Falschnachrichten) oder Kostenfallen zu sprechen und dafür zu sensibilisieren. Eine gute Orientierungshilfe für Eltern, Erziehende und Pädagog:innen ist die von jugendschutz.net erarbeitete und vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Broschüre „Online dabei - aber sicher! - Kindern und Jugendlichen Orientierung in der digitalen Welt geben“. Der Ratgeber enthält Basiswissen, praktische Hilfen und Tipps von Expert:innen rund um das Thema Soziale Medien und unterstützt Eltern und Erziehende dabei, Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln und sie im digitalen Raum zu schützen. Auch die Broschüre „aufwachsen digital“ von SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht, gibt Eltern und Erziehenden alltagstaugliche Tipps und Informationen für einen guten und stärkenden Umgang mit digitalen Medien.

Mehr Informationen:

  • Grundlagenwissen und Tipps zum Umgang mit dem Internet für Eltern gibt es auf der Plattform Internet-ABC.
  • Empfehlenswerte Apps und Webseiten für Kinder, Informationen zu Sicherheitseinstellungen und digitalem Spielzeug bietet auch Klick-tipps von jugendschutz.net.
  • Wissenswertes zu medienerzieherischen Fragen rund um die Themen Internet, PC-Spiele, Smartphone und Apps sowie zum Thema Jugendschutz bietet auch die europäische Initiative klicksafe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sara Awischus, Initiativbüro

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