Diese Webseite verwendet Session-Cookies, die gelöscht werden, sobald Sie die Seite wieder verlassen oder den Browser schliessen.
Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit der Cookie-Nutzung einverstanden.
Mehr Informationen Okay

Direkt zum Seiteninhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zur Suche springen

INFORMIEREN

Veröffentlicht: 01/2017

Gerüchte im Netz: Wie bewerten Jugendliche Informationen aus dem Internet (Key Outcomes)

Jugendliche verunsichert durch Fake News

Unter dem Begriff „Fake News“ ist das Thema „Gerüchte im Netz“ in letzter Zeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Auch Jugendliche sind mit diesem Thema konfrontiert, da sie sich täglich über Soziale Netzwerke informieren, wo sich solche Falschnachrichten schnell und leicht verbreiten.

Soziale Netzwerke und Fernsehen wichtigste Informationsquellen

Die mit Abstand wichtigsten Informationsquellen für Jugendliche in Österreich zu tagesaktuellen Themen (Politik, Sport, Promis etc.) sind, neben dem Fernsehen, mittlerweile Soziale Netzwerke. Jeweils 59 Prozent geben diese als eine ihrer drei wichtigsten Informationsquellen an. Es folgen Radio (33 %), YouTube (27 %) und Tageszeitungen (25 %) sowie Websites der Tageszeitungen (20 %). 17 Prozent geben an, tagesaktuelle Informationen vor allem von YouTubern zu beziehen und 12 Prozent von Gratiszeitungen. Jugendliche beziehen ihre tagesaktuellen Informationen also aus einem Mix aus traditionellen und Online-Medien.

Bemerkenswerte Unterschiede ergeben sich, wenn die Nutzungshäufigkeit der Medien mit der Einschätzung der Glaubwürdigkeit verglichen wird. Als „sehr glaubwürdig“ schätzen Jugendliche vor allem die traditionellen Medien wie Radio (32 %), Fernsehen (29 %) und Webseiten klassischer Medien (23 %) ein. Hingegen bewerten nur 10% der Jugendlichen Soziale Netzwerke, die gleichauf mit Fernsehen die häufigste Informationsquelle darstellen, als sehr glaubwürdig. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim beliebten Videoportal YouTube: Nur 9 Prozent der Jugendlichen beurteilen dieses als sehr glaubwürdig. Dazu passt auch, dass 60 Prozent der Jugendlichen angeben, dass ihrer Einschätzung nach ein großer Teil der Nachrichten zu aktuellen Themen in Sozialen Netzwerken unwahr ist.

Hier finden Sie eine Infografik zu den im Absatz genannten Themen.

Der Umgang mit Informationen will gelernt sein

Um in der Informationsflut zwischen wahr oder falsch unterscheiden zu können, benötigt es Informationskompetenz. Unsere Gesellschaft, und damit auch unsere Kommunikation, verlagert sich immer mehr ins Internet, daher wird die Fähigkeit, Informationen richtig einschätzen bzw. bewerten zu können zusehends wichtiger. Das gilt für jede Nutzerin und jeden Nutzer selbst, aber auch für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft. In diesem Sinne muss das Erkennen, Beurteilen und Bewerten von Informationen flächendeckend als eine der zentralen Kulturtechniken unserer Zeit gefördert werden – besonders bei der jungen Generation.

Saferinternet.at gibt Tipps zum kompetenten Bewerten von Informationen aus dem Internet.


Mehr erfahren Sie unter:
www.saferinternet.at/presse...

Direkter Download (pdf, 0.696 MB)

saferinternet.at
Logo: Saferinternet.at - Das Internet sicher nutzen!

Drucken
In den Warenkorb
legen (pdf, 0.696 MB)
facebook twitter Diesen Beitrag teilen