Medienerziehung

  • Meldung aus der Initiative

Soziale Teilhabe in jugendlichen Peergroups: Neuer Beitrag im Online-Dossier „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“

Zwei Personen, die Smartphones in den Händen halten und Kopfhörer in den Ohren haben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW), welches mit dem Projekt „Koordinierungsstelle Kinderrechte“ zur Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ gehört und das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln werfen im Online-Dossier „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“ einen ganzheitlichen Blick auf kinderrechtliche Aspekte von Digitalisierungsprozessen. Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren, wie junge Menschen in einer digitalisierten Gesellschaft teilhaben und ihre Rechte wahrnehmen können. Zudem gibt das interaktive Dossier Impulse und Perspektiven für eine Stärkung von gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Das Dossier wird schrittweise erweitert und durch Beiträge von Autor:innen ergänzt.

Während der Corona-Pandemie wurde den Interessen und Bedürfnissen junger Menschen jenseits ihres Schüler:innen-Daseins eine geringe politische Bedeutung zugemessen. Der Medienwissenschaftler und Sozialpädagoge André Weßel stellt in seinem Beitrag „Die Relevanz von Peers und digitale Medien für die soziale Teilhabe Jugendlicher“fest, dass damit auch das Recht auf soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen verletzt wurde. Vor diesem Hintergrund analysiert er, warum Peerbeziehungen (Englisch: „Peer“ = Gleichaltrige:r) so wichtig für das Aufwachsen junger Menschen sind und welche Rolle digitale Medien dabei spielen.

In einer Kooperation zwischen dem DKHW und der TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur und auch Teil der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, ist ergänzend zum Beitrag von André Weßels eine Mini-Umfrage mit Jugendlichen der TINCON entstanden. Sie erzählen, wie sie digitale Medien in ihrer Peergroup nutzen, wie sie die Möglichkeiten sozialer Teilhabe und den politischen Blick auf ihre Bedürfnisse seit Beginn der Corona-Pandemie erleben.