Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Safer Internet Day 2019 steht unter dem Motto "Together for a better internet". Der von der Europäischen Union seit 2004 jährlich veranstaltete Aktionstag setzt sich für mehr Sicherheit im Internet ein.

Auch unser aktueller Newsletter hat „Medien sicher nutzen" als Schwerpunkt. Er gibt Ihnen Einblicke in den Jugendmedienschutz in Deutschland und worauf bei Sozialen Medien in der Kinder- und Jugendhilfe zu achten ist. Einen kreativen Ansatz, sich gemeinsam mit Jugendlichen mit Cybermobbing auseinanderzusetzen, zeigt ein Preisträgerprojekt des Dieter Baacke Preises. Wie immer finden Sie in unserem Newsletter zudem Veranstaltungshinweise, gute Kinderseiten und Materialien für die praktische Arbeit.

Nur noch ein paar Tage, dann ist die Initiative auf der Bildungsmesse didacta in Köln vertreten. Unter dem Motto „Schützen. Handeln. Stärken." präsentieren die Akteure vom 19.02. bis zum 23.02.2019 das vielfältige medienpädagogische Angebot. Schauen Sie bei unserem Stand (Halle 8 / Stand D28) vorbei und stellen den anwesenden Expertinnen und Experten alle Fragen zu einem guten Aufwachsen mit Medien!

Wir haben im Team zudem neue Unterstützung gewonnen: Dr. Anna Grebe übernimmt ab sofort die Leitung des Initiativbüros Gutes Aufwachsen mit Medien. Bettina Goerdeler ist seit Februar die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder- und Jugendmedienschutz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Viel Spaß und Inspiration beim Lesen des Newsletters

wünscht Ihr Team des Initiativbüros Gutes Aufwachsen mit Medien

Hintergrund

Es ist kompliziert: Jugendmedienschutz in Deutschland

Eine Lehrerin mit Schülern am Laptop

Sein Ziel hat der Jugendmedienschutz klar vor Augen: Kinder und Jugendlichen ein gutes Aufwachsen mit Medien ermöglichen. Risiken und Gefahren im Medienumgang sollen von ihnen ferngehalten werden. Gesetze dafür zu schaffen, ist aber alles andere als einfach.

Wer regelt was im deutschen Jugendmedienschutz?

Ein neues Computerspiel, nennen wir es „Grand Theft Bicycle", kommt auf den Markt. Ist es für Kinder und Jugendliche geeignet oder gefährdet es ihre Entwicklung? In Deutschland machen zwei Gesetze Vorgaben für den Jugendmedienschutz: Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) des Bundes und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) der Länder. Beide verfolgen das Ziel, ein ungewolltes Zusammentreffen von Kindern mit für sie ungeeigneten Medieninhalten zu verhindern. Die Gesetze nutzen aber unterschiedliche Ansätze und werden von verschiedenen Einrichtungen umgesetzt.

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Veranstaltungshinweise

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2019

Der Dieter Baacke Preis zeichnet vorbildliche medienpädagogische Projekte aus.


11.-12. Februar 2019

Ort: Berlin

Im Kurs Tablets und Smartphones für die pädagogische Arbeit werden mobile Medien und Apps vorgestellt und praktisch erprobt.


18.-20. Februar 2019

Ort: Berlin

Beim Workshop Film ab! – Erstellung eines Trickfilms lernen Interessierte wie aus Bildergeschichten kleine vertonte Bewegtfilme entstehen.



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