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Initiativ- und Servivebüro Gutes Aufwachsen mit Medien

Animation: Ladebalken
TERMINE

In diesem Kalender finden Sie eine Terminauswahl an verschiedenen Veranstaltungsformaten von unterschiedlichen Akteuren aus dem Feld der Medienbildung, -pädagogik und des Jugendmedienschutzes.

Online Seminar: 21. Gautinger Internettreffen: Medien. Pop. Kultur. Zum Einfluss von Kinder- und Jugend-Trends auf die pädagogische Arbeit

Veranstaltungsdatum:
22.03.21 bis 24.03.21
Ab 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
23.03.2021 | 10:00 Uhr bis 18:00 / 21:00 Uhr 24.03.2021 | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter:
SIN – Studio im Netz e. V.
Heiglhofstr. 1
81377 München, Bayern
Tel: +498972467700
Teilnahmebeitrag:
35 Euro für einen Veranstaltungstag, 65 Euro für zwei Tage, 90 Euro für drei Tage
Webangebot:
www.studioimnetz.de/projekte...
Anmeldung unter:
www.institutgauting.de/buchung...
Logo - Studio im Netz e.V.


Ob Filme, Serien oder Games: Erfolgreiche Medienproduktionen sind stets auch popkulturelle Events, die die Kinder- und Jugendkultur enorm beeinflussen. Einige Hypes verschwinden rasch wieder, andere Figuren genießen jahrelange Popularität. Bei der jungen Generation spielen  neuere Angebote wie „Fortnite“ und „Die Eiskönigin“ eine bedeutende Rolle. Gemeinsam ist all diesen Marken und Figuren, dass sie crossmedial verbreitet und vermarktet werden und dass die Medienereignisse mithilfe der flankierenden Merchandising-Produkte zu allumfassenden Hypes werden. Diese medial verbreiteten Trends erreichen auch den pädagogischen Alltag und erfordern somit eine stets zeitgemäße Auseinandersetzung mit den jeweiligen Inhalten. Hinzu kommen Social-Media-Stars und Influencer, die in den Kinder- und Jugendzimmern omnipräsent sind und als Vorbilder und Rollenmodelle fungieren, wenngleich mit oft zweifelhaften Intentionen. Wie sich politische Inhalte online verbreiten, zeigten die Online-Aktivitäten zu #FridaysForFuture und #BlackLivesMatter sowie die Video des YouTubers Rezo. Die mediale Beeinflussung betrifft also Meinungen und Einstellungen ebenso wie das Konsum- und Kaufverhalten. Gravierende Veränderungen finden auch auf technischer Ebene statt: Neue Geräte (z.B. Smart-Phones &-Watches) und Plattformen (Netflix, Spotify, Steam) bestimmen das Mediennutzungsverhalten, der Verkauf von Datenträgern wurde durch Downloads und Streams abgelöst.

Daraus ergeben sich nicht nur für die Pädagogik, sondern auch für den Jugendmedienschutz und die Regulierungsorgane stets neue Herausforderungen. Können nationalstaatliche Kontrollversuche in Zeiten globaler Vertriebswege überhaupt noch Wirksamkeit entfalten? Oder muss der Jugendmedienschutz politisch ganz neu definiert werden?

In dieser Online-Tagung wird erörtert, welche Folgen sich daraus für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ergeben:

  • Müssen pädagogische Fachkräfte stets „up to date“ sein, um einen reflektierten Blick auf
    neue Trends vermitteln zu können?
  • Kommt der Kinder- und Jugendkulturarbeit die Rolle einer bedeutenden Schnittstelle zu, um die
    wachsende Kluft zwischen schulischem Leben und der alltäglichen Mediennutzung zu verringern
  • Wie lassen sich intergenerative Differenzen überwinden?
  • Wie können die Möglichkeiten der aktiven Medienarbeit genutzt werden, um die neuen Entwicklungen konstruktiv aufzugreifen?

Mit diesen Fragen und Themen können sich die Teilnehmenden beim 21. Gautinger Internettreffen auseinandersetzen und hoffentlich wertvolle Anregungen für den pädagogischen Alltag mitnehmen.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Medienpädagogik, Jugendarbeit, politischer Bildung, Schulen
und Kindertagesstätten.

Die Tagung ist als Fortbildung für Lehrkräfte und Erzieher:innen anerkannt.



(Alle Angaben ohne Gewähr)



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