Online-Konferenz: Von Anfang an dabei – Frühkindliche Medienerziehung kreativ und nachhaltig gestalten

Die Förderung von Medienkompetenz bereits in der frühen Kindheit ist ein wichtiger Bestandteil einer zeitgemäßen Bildungsarbeit. Kinder wachsen in einer mediatisierten Gesellschaft auf und setzen sich aktiv durch eigene oder passiv durch die Mediennutzung der Eltern mit Medien auseinander, wie auch die miniKIM-Studie zeigt. Umso wichtiger ist es, Kleinkinder von Anfang an bei einer frühkindlichen Medienerziehung zu begleiten, um ein gutes und sicheres Aufwachsen und digitale Teilhabe zu gewährleisten. Welche Rolle spielen dabei Eltern und welche pädagogischen Fachkräfte? Und wie können digitale Medien sinnvoll eingesetzt werden, um kreativen Ausdruck und forschend-entdeckendes Lernen von klein auf zu fördern?

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ lädt diesbezüglich zur Online-Konferenz „Von Anfang an dabei – Frühkindliche Medienerziehung kreativ und nachhaltig gestalten“ am Mittwoch, 07. Dezember 2022 von 14.00-15.45 Uhr ein.

Im einführenden Vortrag gibt Matthias Röck von der Stiftung Digitale Chancen einen Einblick in das 4 ½-jährige Forschungs- und Praxisprojekt Medienerziehung im Dialog, das die Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit der Stiftung Ravensburger Verlag gemeinsam mit zehn Kitas aus Berlin, Brandenburg und Niedersachsen durchgeführt hat. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit der Frage, weshalb die Kooperation zwischen Kita und Familie so wichtig ist und wie Fachkräfte und Eltern in einen Dialog auf Augenhöhe treten können.

Clara von der Heydt und Bastian Miersch von MEiFA – Medienwelten in der Familie, Teil des Erfurter Lokalen Netzwerkes MedienLeben, stellen die Herausforderungen in der Elternarbeit vor, die sie beruflich erlebt haben. MEiFA hat den Auftrag, die Familienmedienbildung zu stärken und setzt auf die Kooperation mit Eltern. Sie konzipieren Familienworkshops, halten in Schulen und Kitas Vorträge zur Medienerziehung und bilden Erzieher:innen in Fragen rund um die Medienbildung aus. Der Vortrag setzt Schwerpunkte in der Akquise der Elternarbeit, gibt aber auch Ratschläge und Tipps, wie „beratungsresistente“ Eltern erreicht werden können.

Petra Raschke-Otto vom Medienzentrum Hamm koordiniert das Lokale Netzwerk Hammer Kita-Netz Medienbildung (HKiM). 22 Kitas und Familienzentren haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, das Thema frühkindliche Medienbildung dauerhaft in den Einrichtungen der Stadt zu implementieren. In ihrem Vortrag verdeutlicht Sie, wie regelmäßige Netzwerktreffen zum Austausch von Projekten und Ideen der Partner:innen dabei helfen. Unterstützt wird der Vortrag von den beiden Netzwerk-Kolleginnen Melanie Naber und Elisabeth Volling, die einen kleinen Einblick in die Welt der BeeBots geben, welche sie in ihrer pädagogischen Arbeit in der Kita Uphof in Hamm nutzen.

In einem letzten Vortrag verdeutlicht Felix Rudolph-von Niebelschütz von filmreflex, koordinierende Einrichtung des gleichnamigen Lokalen Netzwerkes in Fulda, an Beispielen aus der Praxis, wieso aktive Medienarbeit ein wichtiger Bestandteil der Medienkompetenzförderung ist. Hierbei geht es darum, dass Kinder durch die Arbeit mit Medien etwas über Medien und die eigene Mediennutzung erfahren und lernen. In diesem Input werden Medienprojekte vorgestellt, die in Kitas mit einfachem Aufwand und vorhandener Technik – oder kostengünstiger Technik – umgesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf einer kreativen, spielerischen Projektarbeit. Ziel ist es, Möglichkeiten zu zeigen, wie niederschwellig und ohne viel Aufwand aktive Medienarbeit in Kitas umgesetzt werden kann.

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